Wir kommen in den Stall — 365 Tage im Jahr

Mehr als 120 landwirtschaftliche Betriebe im Altlandkreis Schongau verlassen sich auf uns: fünf Tierärztinnen und Tierärzte, täglich zwei Fahrzeuge im Einsatz — und nachts die Rufbereitschaft.

08861 9098822 — rund um die Uhr.

Wenn es pressiert

Eine kalbende Kuh richtet sich nicht nach Sprechzeiten. Unsere Nummer ist rund um die Uhr besetzt: Der Telefonassistent hört zu, erkennt den Notfall und alarmiert unmittelbar die diensthabende Tierärztin oder den diensthabenden Tierarzt — über SafeReach, ein Alarmsystem, das auch dort durchkommt, wo das Handynetz schwach ist.

Sagen Sie am Telefon drei Dinge: was passiert ist, Ihren Namen, Ihre Rückrufnummer. „Die Kuh kalbt seit Stunden nicht" reicht — der Rest ist unsere Arbeit.

Im Notfall gilt das für jeden Anrufer — ob wir Ihren Betrieb schon betreuen oder nicht.

Illustration: das Fleckviehkalb Leni steht neugierig da, den Kopf leicht geneigt

Vom Fruchtbarkeitsmanagement bis zur Geburtshilfe

  • Bestandsbetreuung — regelmäßig im Stall, nicht nur im Notfall
  • Fruchtbarkeitsmanagement und künstliche Besamung
  • Trächtigkeitsuntersuchung — per Hand und mit modernem Ultraschall
  • Geburtshilfe — auf Ihrem Hof
  • Eutergesundheit — Mastitis-Diagnostik mit Keimbestimmung und Antibiogramm über das Labor des Tiergesundheitsdienstes: verlässlich und wirtschaftlich, denn Ihre Kosten behalten wir im Blick
  • Behandlung im Krankheitsfall, Bestandsprobleme, Klauen

Und wenn auf Ihrem Hof auch Schafe oder Ziegen stehen: Die behandeln wir mit.

Optimierte Dokumentation spart Zeit

Antibiotika-Meldung, HIT, QS — die Nachweispflichten sind in den letzten Jahren stetig gewachsen, und sie wachsen weiter. Ihre Betriebsdokumentation bleibt Ihre Aufgabe. Was wir tun können, ist dafür sorgen, dass unser Teil davon stimmt und rechtzeitig da ist:

  • Jede Abgabe wird sofort digital erfasst, direkt im Stall am Tablet — Ihre Abgabebelege sind damit noch am selben Tag aktuell, nicht erst nach der Abrechnung
  • Die Meldungen an HIT und QS gehen direkt aus unserem System heraus. Dafür haben wir eigene Software gebaut: Was wir abgeben, ist gemeldet — ohne Zettel, ohne Nachreichen, ohne doppeltes Abtippen

Damit haben Sie für Ihre eigenen Nachweise verlässliche Zahlen, statt am Jahresende Belegen hinterherzutelefonieren.

Illustration: das gescheckte Bergschaf Vroni steht aufmerksam da

Tierseuchen: erkennen, melden, den Bestand schützen

Fieber, Milchrückgang, gehäufte Aborte — wenn im Bestand etwas anläuft, kommt es auf die ersten Tage an. Rufen Sie an, sobald Ihnen etwas auffällt: Wir untersuchen, nehmen Blutproben und interpretieren die Ergebnisse. Wir arbeiten mit dem Veterinäramt, wo nötig — und wir liefern die Befunde, auf die es dabei ankommt.

Parallel geht es um Ihren Bestand — können die Tiere vor den Erregern geschützt werden, gibt es Impfstoffe, wie können erkrankte Tiere behandelt werden? Entschiedenes und umsichtiges Handeln ist wichtig, nicht erst, wenn die Seuche sich im Stall ausbreitet. Wir beschaffen, impfen, behandeln und dokumentieren.

Mit der Lage ändern sich auch die Vorschriften — Untersuchungspflichten, Auflagen beim Zukauf, Bedingungen für den Verkauf ins EU-Ausland, für den eine Impfung Wochen zurückliegen muss. Wir verfolgen das für die Betriebe, die wir betreuen, und legen Untersuchungen und Impfungen so, dass die Fristen passen.

Bestandsbetreuung heißt bei uns auch: beraten

Viele Betriebe begleiten wir seit Jahren und kennen Leistung, Probleme und Trends — auf dieser Grundlage beraten wir Sie zu Milchleistung und Fütterung.

Erfahrung trifft dabei auf Nachwuchs: Unser Team verbindet Tierärzte mit Jahrzehnten im Stall und junge Kolleginnen und Kollegen, die nachrücken — und alle bilden sich laufend fort. Was die Wissenschaft neu lernt, kommt bei Ihnen im Stall an. Für Sie heißt das: Diese Praxis ist auch in zehn Jahren noch da.

Illustration: die Fleckviehkuh Resi steht ruhig und blickt den Betrachter an

Besamung: überdurchschnittlich erfolgreich

Beim Erfolg der Erstbesamung liegen wir regelmäßig rund zehn Prozent über dem Durchschnitt der Besamungsstation. Weniger Umrindern heißt kürzere Zwischenkalbezeit — und das rechnet sich im Stall.

Melden Sie bis 08:30 Uhr an. Dann läuft Ihre Besamung mit — in unseren Routine-Runden, bei denen wir ohnehin von Hof zu Hof fahren. Das hält die abgerechneten Fahrtkosten gering.

Aus zwei Praxen dazugekommen

Ende 2022 haben wir die Betreuung der landwirtschaftlichen Betriebe der Praxis Werner Zöllner am Hohenpeißenberg übernommen, Anfang 2024 die der Praxis Bernhard Zimmermann in Schongau.

Wenn Ihr Betrieb dort betreut wurde: Sie sind hier richtig — dieselben Höfe, dieselben Wege, jetzt ein größeres Team dahinter.

Elektrisches Praxisfahrzeug der Fahrpraxis

Elektrisch zum Stall

Unsere Praxisfahrzeuge fahren elektrisch, geladen mit Strom vom eigenen Dach. Das rechnet sich — und es spart gegenüber den Dieseln, die wir früher gefahren sind, rund 17 Tonnen CO₂ im Jahr.

Im Stall merken Sie davon vor allem eines: Man hört uns nicht kommen.

Wo wir fahren

Im gesamten Altlandkreis Schongau — nach Osten bis Peißenberg, nach Süden bis Steingaden.

  • Altenstadt
  • Bernbeuren
  • Birkland
  • Burggen
  • Hohenfurch
  • Hohenpeißenberg
  • Ingenried
  • Lechbruck
  • Peißenberg
  • Peiting
  • Prem
  • Rottenbuch
  • Schongau
  • Schwabbruck
  • Schwabniederhofen
  • Schwabsoien
  • Steingaden
  • Wildsteig

Ihr Hof liegt knapp außerhalb? Rufen Sie an, wir finden eine Lösung.

Womit wir arbeiten

  • Vollausgestattete Fahrzeuge — Apotheke, Besamungsgeräte und Behandlungsausstattung sind an Bord, nicht in der Praxis
  • Großtier-Ultraschall — Provetscan SR-2C